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Suchmaschinenoptimierung: So tickt Google – Teil 1

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Gefunden auf: www.unternehmer.de

Bevor wir loslegen, vorweg ein paar grundlegende Überlegungen: Für die Suchmaschinenoptimierung (engl. Search Engine Optimization; SEO) einer jeden Website lassen sich einige oder sehr viele passende Begriffe definieren. Nun stellt sich die Frage, wie man diese Begriffe mit den Seiten einer Website verbindet.

Von Thomas Kaiser

Um herauszufinden, welche Seite Ihrer Website bereits jetzt von Google als wichtigstes Dokument für einen bestimmten Begriff erachtet wird, können Sie in Google wie folgt suchen:

Mit der Suchoption site: schränken Sie die Google-Suche auf eine Website ein, z.B. site:unternehmer.de.

Zusätzlich geben Sie den gewünschten Suchbegriff ein, getrennt durch ein Leerzeichen. Dann erhalten Sie in den Suchergebnissen die Seiten der Website, die Google als relevant für diesen Begriff erachtet. Z.B. site:unternehmer.de marketing. So können Sie sehen, welche Seite einer Website die höchste Relevanz hat.

Vorsicht: Dies muss nicht unbedingt das optimale Dokument sein, welches man für den Suchbegriff optimieren sollte. Durch Optimierungsmaßnahmen kann sich natürlich die Relevanz von Seiten verändern. Zudem sollte man versuchen, nicht irgendein Dokument möglichst hoch zu platzieren, sondern das, welches auch aus Sicht eines Besuchers das relevanteste ist. Denn hohe Platzierungen sind ja nicht das eigentliche Ziel, sondern mehr Besucher, mehr qualifizierte Kontakte oder mehr Umsatz. Wenn also Besucher auf einer unpassenden Seite landen, werden diese auch schnell wieder verschwinden.

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Suchmaschinenoptimierung: So tickt Google – Teil 2

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Gefunden auf: www.unternehmer.de

Der Erfolg von Google basiert auf einem einfachen und effizienten Verfahren von Erfinder Larry Page, dem sogenannten „PageRank“. Das Besondere an diesem Verfahren ist eben die Einfachheit, die für eine Indexierung von Milliarden Seiten im Internet zwingend ist.

Von Thomas Kaiser

Das Verfahren beruht auf der Annahme, dass ein Link eine Empfehlung darstellt. Wer einen Link auf eine Seite setzt, wird sich Gedanken darüber gemacht haben, wohin dieser Link zeigt. Somit stellt ein Link eine Auszeichnung für das Ziel dieses Links dar (Seite A zeichnet Seite B aus).

Um das Ganze aber auch möglichst unangreifbar zu machen, werden die Links gewichtet. Dazu bewertet ein Algorithmus anhand der eingehenden und ausgehenden Links einer Seite dessen „PageRank“ (auch „Linkpopularität“ genannt). Dieser Wert geht aber wiederum selbst in die Gewichtung eines Links mit ein: Links von Seiten mit einem hohen PageRank haben eine größere Bedeutung als Links von Seiten mit einem niedrigen PageRank.

Man erkennt also, dass das Verfahren rekursiv ist. Die entsprechende Formel wie auch die zu Grunde liegende Technologie von Google werden heute vielfach im Internet beleuchtet und erläutert.

Weitere Verfeinerungen dieses Verfahrens dienten vor allem dazu, bestimmte Mechanismen zur Manipulation zu unterbinden. So wird beispielsweise das gegenseitige Verlinken zwischen zwei Domains seit 2003 in Google erkannt. Diese Links gehen in die Bewertung kaum noch ein.

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Suchmaschinenoptimierung: So tickt Google – Teil 3

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Gefunden auf: www.unternehmer.de

Eine Session-ID ermöglicht die Identifizierung eines Besuchers und wird entweder in einem Cookie abgelegt oder in die URL mit aufgenommen. Sie besteht meistens aus einer Kette von Ziffern und Buchstaben und wird vom Server zufällig generiert. Daher ist es ausgeschlossen, dass zwei Besucher dieselbe Session-ID erhalten.

Von Thomas Kaiser

Generell ist es sehr zu empfehlen, die Session-ID in einem Cookie abzulegen und nur in die URL einzutragen, wenn Cookies nicht akzeptiert werden. Denn Session-IDs sind Gift für die Suchmaschinen, da sie URLs produzieren, die nur kurzfristig existieren. Daher meiden Suchmaschinen solche URLs. Suchmaschinen verwenden in der Regel Cookies, wenn sie Seiten indexieren. Um das Problem zu umgehen, können Sie auch den Canonical Link einsetzen oder eineXML-Sitemap bereitstellen.

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Suchmaschinenoptimierung: So tickt Google – Teil 4

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Gefunden auf: www.unternehmer.de

Bereits lange bekannt ist das Problem des doppelten Inhalts (engl. Duplicate Content). Suchmaschinen haben eine Datenbank, um Internetseiten abzulegen. Sie leisten sich sogar ein Archiv für alle indexierten Seiten. Daher ist es verständlich, wenn die Suchmaschinen doppelt vorhandene Inhalte nicht doppelt indexieren.

Von Thomas Kaiser

Daher muss eine Suchmaschine bei doppelt vorhandenem Inhalt entscheiden, welchen Inhalt sie aufnimmt und welchen nicht. Klingt einfach, ist aber in der Praxis tückisch.

Die meisten Domains sind unter der URL mit vorangestelltem www und ohne diesem www erreichbar. Sie können in den Google Webmaster Tools einstellen, welche Variante sie präferieren. Alternativ können Sie eine Weiterleitung per 301 von der Variante ohne www zu der Variante mit www einrichten. Beide Wege führen zum Ziel. Eine letzte und neuere Variante ist der Canonical Link.

Sie sehen: SEO (Search Engine Optimization, dt. Suchmaschinenoptimierung) ist deswegen so komplex, weil es für viele Probleme auch viele Lösungswege gibt. Aber nicht immer sind alle Lösungswege die richtigen, da man alle Parameter und Umstände kennen muss, um die optimalste Variante zu wählen.

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Suchmaschinenoptimierung: So tickt Google – Teil 5

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Gefunden auf: www.unternehmer.de

Der Usability-Guru Jakob Nielsen predigt seit Jahren, dass die meisten Webseiten an den Anforderungen der Besucher vorbeigehen. Dies belegt er in seinen regelmäßig erscheinenden Artikeln anhand verschiedener Studien. Dabei haben seine Predigten in den vielen Jahren scheinbar nicht sehr viel verändert.

Von Thomas Kaiser

Bedenken Sie bitte, dass eine hohe Platzierung bei Google alleine keinen Umsatz macht. Die Themen Usability und Web Analytics nehmen an Bedeutung zu, denn je besser eine Website funktioniert, desto besser rechnen sich Ausgaben im Online-Marketing. SEO (Search Engine Optimization, Suchmaschinenoptimierung) sucht daher immer auch einen optimalen Kompromiss aus Benutzerfreundlichkeit und suchmaschinenfreundlicher Gestaltung.

Ein Beispiel: Aus den bereits genannten Regeln lässt sich ableiten, dass der Linktext zur Startseite innerhalb einer Website möglichst die wichtigsten Begriffe beinhalten sollte. In den meisten Fällen heißt der Linktext aber “Home” oder “Startseite”, aber nach “Home” oder “Startseite” sucht niemand in den Suchmaschinen. Dennoch macht es Sinn, den Link zur Startseite mit „Home“ zu bezeichnen, sonst wäre die Seite nur schwer zu benutzen.

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